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  Sehr geehrter Herr Steffen,


mit großem Interesse habe ich ihre Artikel im "Steiermark Panorama" gelesen. Ich bin von Deutschland in die Weststeiermark zurückgezogen. Ich war und bin erschrocken, über die Berieselung der Menschen hier in Österreich und über die Abnahme des Hausverstandes in der Bevölkerung. Deshalb freue ich mich, daß Sie Ihren Hausverstand benutzen und sehr gute Vorschläge veröffentlichen. Ich wünsche Ihnen und uns allen, dass die verantwortlichen Politiker und Manager Ihre Ideen aufgreifen und umsetzen. Nun zu den Artikeln.


1. Herrgott schau oba
Volle Zustimmung zur Situationsbeschreibung und zu Ihrem Maßnahmenkatalog. Die Verantwortlichen im Lande sollten Ihre Vorschläge bald umsetzen.
Meine Schulkollegen und ich hatten in der Volks- und Hauptschule Köflach Glück. Die Lehrerinnen/Lehrer brachten uns Hausverstand bei. Wir wurden nicht mit Wissen vollgestopft, wir durften noch "begreifen". Wir durften in die Natur und die Zusammenhänge wurden uns erläutert. Wir bekamen auch das Prinzip der Fruchtfolge erklärt. Mit Bedauern stelle ich fest, daß viele Felder jahrelang nur mit Mais angebaut werden. Der Boden wird ausgelaugt, das Ungeziefer nimmt zu. Es gäbe noch viele andere Beispiele. Wir lernten auch Ehrfurcht und Respekt kennen, und auch Freude am Werken.
Am Ende Ihres Maßnahmenkataloges steht "Abschaffung des Nonsens Sommerzeit". Auch diese Maßnahme muss umgesetzt werden. Die alte Regelung mit Ost- Mittel- und Westeuropäischer Zeit soll wieder eingeführt werden. Das hat früher geklappt. Heute im sogenannte IT-Zeitalter keine Problem, wenn drei Zeitzonen in Europa. Aber die Verantwortlichen trauen sich noch nicht. Wie und wo kann man Überzeugungsarbeit leisten?


2. Sparlampen als EU-Diktat
Viele Leute sagen: das neue Licht ist kalt. Ihr Artikel hat mir erst die Augen geöffnet wegen der unterschiedlichen Farbanteile. Ich hoffe, daß die Verantwortlichen im Land und in Europa umdenken und das strikte Aus der Glühlampe wieder zurücknehmen. Die von den Befürwortern genannten Einsparungen pro Haushalt stimmen nicht. Für den Klimaschutz gibt es andere Bereiche mit wesentlich mehr Einsparpotenzial.
Interessehalber habe ich vor einigen Monaten alle bekannteren politischen Parteien in Österreich angeschrieben und um die Entscheidungsanalyse für den EU-Beschluß gebeten. Ich hatte auch Kontakt mit dem EU-Abgeordneten Dr. Richard Seeber. Von ihm bekam ich umgehend Antwort. Die Entscheidung wurde nicht ausreichend vorbereitet und auch nicht im EU-Parlament abgestimmt. Herr Dr. Seeber hat einen Antrag gestellt, die Entscheidung besser vorzubereiten und im EU-Parlament abzustimmen. Mit rot-grüner Mehrheit wurde sein Vorschlag leider abgelehnt. ÖVP antwortete auch recht bald. Alle anderen Parteien ließen sich Zeit und konnten ebenfalls keine Entscheidungsanalyse vorlegen, sondern nur auf den Klimaschutz pochen.


Ich habe vorgeschlagen, den unsinnigen Warenverkehr, den Lebendtiertransport, den Flugverkehr, die übermotorisierten Fahrzeuge, die ausufernde Weltraumforschung und die militärische Aufrüstung unter die Lupe zu nehmen. Da wäre wesentlich mehr Einsparpotenzial vorhanden als bei den Glühbirnen. Zu den persönlichen Einsparungen beim Umstieg auf Sparlampen. Bei meinem 2-Personenhaushalt kostet die Umstellung auf Energiesparlampen zirka 600 - 1.000 €, da mehrere Dimmer und Designerleuchten ersetzt werden müssen; so dauert es also zirka 7 Jahre bis die Investition durch Stromeinsparung gedeckt ist.


Ich bin Techniker und vertrete die Meinung: man muß nicht alles technisch Mögliche realisieren. Man muß stets im Einklang mit der Natur und zum Wohl der Menschen handeln.


Ich wünsche Ihren Vorschlägen viel Erfolg und hoffe, daß viele Menschen nachdenken und ihr Handeln so ausrichten, daß wir und unsere Nachfahren eine bessere Zukunft erleben. Besser heißt: weniger Wert auf das Haben legen, mehr Wert auf das Sein legen. Ich freue mich schon auf Ihre kommenden Artikel.


Mit freundlichen Grüßen
DI Werner Kröpfl
Albert-Zach-Siedlung 4
8580 Köflach
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