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Kein Kreuz mehr mit dem Kreuz - Teil 2
  Schmerzen und Probleme im Bereich des Rückens, der Bandscheiben sowie der Lendenwirbelsäule können - wie im ersten Teil der Serie bereits festgestellt – in vielen verschiedenen Ursachen begründet liegen: zuvieles Sitzen vor Computer und Fernseher, zu wenig Bewegung, falsches Heben, Darmproblemen und eine ständigen Übersäuerung des Organismus. Nur relativ selten stammen diese heute noch von einem zuviel an schwerer Arbeit.


Das Skelett des Menschen ist im Prinzip nicht für die moderne Arbeitswelt geschaffen, es war auf gesunde Nahrung, weite Gehstrecken und Arbeit in freier Natur ausgerichtet (Jäger und Sammler).


Das Problem mit der Muskulatur der Wirbelsäule, die diese stützt und aufrecht hält ist ein anderes, als die restliche Muskulatur im Körper. Während Bein- Arm-Oberschenkel- Bauch, Po- und Brustmuskulatur durch gezieltes Krafttraining wesentlich gestärkt werden können, bedarf das feine Muskelgeflecht rund um die Wirbelsäule einer besonderen Behandlung, wenn es erschlafft, was ja die meisten Probleme verursacht. Denn nicht die Wirbelsäule trägt in erster Linie unseren Oberkörper sondern das feine Muskelgeflecht, das über Schmerz oder „Nichtschmerz“ entscheidet und gehört deshalb auch gesondert trainiert.


Erschlafft dieser „Muskelschlauch“, werden die Wirbelkörper instabil, das Skelett sackt im wahrsten Sinne des Wortes zusammen, ein Bandscheibenvorfall ist die logische Konsequenz. Betroffen ist zu über 90 Prozent immer der Bereich des fünften Lendewirbels, da er die größte Belastung des gesamten Stützapparates im Körper zu tragen hat und damit auch die „Schwachstelle“ der gesamten Wirbelsäule darstellt.


Sie brauchen für den Muskelaufbau und dem Vermeiden ihrer Schmerzen keine extra Zeit aufwenden, sondern können dies im Bett, beim Autofahren oder auch während der Arbeit erledigen, wobei dies natürlich im entspannten Zustand am besten wirkt. Für die ersten Übungen ist es aber aus Konzentrationsgründen gut, sich einen Ort der Ruhe zu verschaffen:


Sie benötigen zwei Übungseinheiten zu je 5 Minuten, einmal auf einem Sessel, einmal im Bett. Die ersten zehn Tage jeden Tag, die zweiten zehn Tage jeden zweiten Tag, die letzten zehn Tage des Monats jeden dritten Tag, danach nach Bedarf, Lust und Liebe. (Es wird Ihnen zur lieben Gewohnheit werden).


Erste Übung am Sessel sitzend:
Sitzen Sie aufrecht, das Kreuz hohlgemacht. Greifen Sie mit beiden Händen nach hinten, die Daumen nach vor auf Hüfthöhe an den Bauch angelegt, so dass sie ihre Hüftknochen spüren. Die vier Finger jeder Hand halten den Rücken unmittelbar neben der Wirbelsäule, sodass Sie mit den Fingern ihre Wirbel ertasten. Sie spüren dabei jede Bewegung und Verschiebung der Wirbelsäule, die Hände sind ihre „unsichtbaren Augen“.


Nun atmen Sie ein und probieren gleichzeitig Ihre Rücken-Muskulatur anzuspannen und zwar nur jenen Bereich, der unter Ihren Fingern liegt. Nach sieben bis zehn Sekunden ausatmen und normal tief weiteratmen. Dann dieselbe Übung, aber nach dem Ausatmen beginnend. Je 10 Einheiten. Das ist bei den ersten Malen schwer aus, wird aber danach immer einfacher, bis Sie es geradezu zur Perfektion bringen.


Zweite Übung, im Bett gerade am Rücken liegend, die Hände (mit den Handflächen am Leintuch):
Machen Sie ein „Hohlkreuz, spannen Sie die Füße an und drücken sich mit Fersen, Waden und mit den Unterarmen etwas in die Höhe, sodass die Oberschenkel, Po und Rücken „in der Luft schweben“. Gleiche Atmung wie im Sitzen, 10 Einheiten. Konzentrieren Sie sich ganz genau auf den Bereich in der Lendenwirbelsäule, wo sie die Beschwerden haben, spannen Sie die Muskeln (nur dort) an, loslassen, anspannen, loslassen usw.


Bereits nach einer Woche wird eine spürbare Besserung eintreten. Was anfangs kompliziert aussieht, wird später selbstverständlich.


Nächster Teil 3 der Serie im Oktober: „Geheimnis Hohlkreuz“
Nächster Teil 4 der Serie im Oktober: „Geheimnis der Botecco-Atmung“


Weitere Fragen an: Peter Steffen
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