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Die Vorgeburtsphase - der wichtigste Abschnitt des Lebens
 
Dr. med.Josef Eichberger


Die Forschungsarbeiten und Visionen Dr. Josef Eichbergers stellen so gut wie alle, in unserer Gesellschaft üblichen Praktiken mit dem Ungeborenen umzugehen, in Frage. Viel zu oberflächlich wird die Sensibilität und Wahrnehmungsfähigkeit des werdenden Menschleins beurteilt, für viele ist es damit abgetan, den Mutter-Kind-Pass - in Österreich gesetzlich verankert - gestempelt zu wissen.


Inwieweit ein Embryo durch Ultraschallwellen gefährdet oder beeinträchtigt ist, wird viel zu wenig erforscht und diskutiert.


Wichtig wäre es auch, als Mutter darüber nachzudenken, ob sie im Sinne der Gesundheit ihres werdenden Kindes über ausreichend Schlaf verfügt und ob sich der Lärmpegel, der täglich von außen auf das Kind einwirken, noch im Toleranzbereich befindet. Und wer kümmert sich darum, ob das Ungeborene über den "Wirt" Mutter ausreichend vital und nährstoffreich über den Essensweg versorgt wird?


Es gibt keinerlei umfassend ausgearbeitete Studien und Vorlagen, was, wann und wie viel ein schwangere Frau in den einzelnen Monaten ihrer Schwangerschaft an Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen, Eiweiß, Kohlehydraten, Spurenelementen u.v.m. zu sich nehmen sollte. Und zwar ausgehend von gesunden, biologisch hergestellten Nahrungsmitteln und nicht Fast Food und wertlosem "Mikrowellen-Mampf". Wer sagt der zukünftigen Mutter heute schon, wie wichtig es wäre, ausreichend reines Wasser zu sich zu nehmen? Und wo sie das heute überhaupt noch erhalten kann (herkömmliches Leitungswasser ist abgesehen von Schadstoffen meist noch chloriert).


Wäre diese Aufklärung Aufgabe des Arztes, der Behörde oder gar die der Medien? Wer informiert sie über eventuelle Risken gentechnisch veränderter Nahrungsmittel für sie und ihr werdendes Baby, die heute zum Großteil noch völlig unerforscht sind? Wessen Verantwortung obliegt es, werdende Mütter auf die Gefährlichkeit des Rauchens in Bezug auf das Kind hinzuweisen?(etwa 45%der schwangeren Frauen rauchen in der Schwangerschaft). Fragen über Fragen, die meisten davon ungeklärt.


Einer, der sich damit nicht zufrieden gab, war Dr. Josef Eichberger,der jahrelang vielen offenen Fragen nachgegangen ist. Was er über dieses komplexe Thema erforscht und herausgefunden hat ist visionär und bedeutet das komplette Überdenken des heute üblichen Umgangs mit dem Ungeborenen. Es bedeutet aber auch, dass wir uns darüber im Klaren sein müssen, dass jeder Mensch vom ersten Zeugungstag an ein schützenswürdiges Wesen darstellt, dem unsere Fürsorge und Achtung in jenem Maße gebührt, wie wir sie Erwachsenen üblicherweise erweisen.


Kinder – vom ersten Augenblick


Bereits in der Zeit der Schwangerschaft entsteht zwischen Mutter und Kind eine tiefe, emotionale Beziehung, die durch eine vorzeitige Geburt gestört werden kann.


In dieser Situation kommt es ganz besonders darauf an, auch den emotionalen Hunger des "Werdenden" zu stillen.
Es wäre ungeheuer wichtig, werdenden Müttern das Wissen um die Vorgänge in ihrem Bauch und die Bedeutung ihres Verhaltens vor und nach der Geburt zu vermitteln. Diese Erfahrungen und Informationen gibt es, nur gelangen sie selten an werdende Mütter heran.


Um die komplexen Vorgänge dieser Lebensphase zu verstehen, bedarf es eines großen Einfühlungsvermögens der Mutter, die der Beschaffung von Informationen und Aufklärung auch die nötige Zeit widmen sollte.


Unser Gehirn macht nur 2% des Körpergewichtes aus, verbraucht aber mindestens 20 Prozent der mit der Nahrung aufgenommenen Energie. Mit anderen Worten: Jedes Gramm unseres Gehirns verbrennt zehnmal so viel Energie, wie der übrige Körper, um in Gang zu bleiben.


Noch extremer sind die Verhältnisse bei kleinen Kindern und Ungeborenen, deren Gehirn nicht nur arbeitet, sondern auch noch wächst. Im letzten Stadium der Schwangerschaft nimmt das Gehirn des Ungeborenen sehr schnell an Größe zu und verbraucht dabei etwa 70 Prozent der gesamten Energie, die der mütterliche Organismus über die Nabelschnur in das Baby pumpt.


Dass es für das kleine Wesen zu katastrophalen Auswirkungen für dessen Gesundheit kommen kann, wenn der Organismus der Mutter selbst unterversorgt bleibt, liegt auf der Hand. Hier dürfte auch das Geheimnis für viele, bereits bei der Geburt erkennbare Defekte oder spätere gesundheitliche Probleme, wie z.B. Allergieanfälligkeit, Frühdiabetes, Sprachschwierigkeiten, Epilepsie, Sehstörungen, Blindheit, Schmetterlingskrankheit, vorzeitige Pubertät, Neurodermitis u.v.m. liegen.


Heute weiß man auch, dass jede Stimulation des Ungeborenen über dessen sensibles Empfindungsvermögen sein Immunsystem stärkt und die kognitive und emotionale Entwicklung fördert. So zum Beispiel genießt es ganz besonders, wenn die Mutter mit sanften Händen ihren Bauch streichelt, da sich die davon ausgehende Wärme und Vibration im Inneren auf das Ungeborene überträgt. Auch später, kurz nach der Geburt, steht der Körperkontakt zwischen Mutter und Kind an erster Stelle, der genauso wichtig für das Kleine ist, wie von der Mutter gestillt zu werden.


Eine der wirksamsten Methoden dazu stellt das so genannte "Kangarooing" dar, bei dem das Baby auf der Brust von Mama oder Papa liegt, spürt und riecht die nackte Haut, lauscht dem vertrauten Herzschlag und genießt die streichelnden Hände. Diese Methode wurde 1979 in Kolumbien von den Neonatologen Edgar Ray und Hector Martinez eher zufällig entdeckt und ließ die dortige Sterblichkeitsrate bei Neugeborenen von 70 auf 30 Prozent sinkt.


Weiters weiß man heute, dass Neugeborene unter starkem Stress stehen, wobei es plötzliche oder heftige Reize psychisch überfordern können. Die dazu entwickelte, "basale Stimulation" ist eine sanfte, körperliche Kontaktaufnahme mit dem Frühchen durch Eltern, Ärzte und Pflegepersonal, bei der das Kind an bestimmten Stellen zuerst berührt wird. Der bewusste Stressabbau bei Neugeborenen gehört zu den wesentlichen Errungenschaften der Forschung und kann gesundheitliche Schäden bei Neugeborenen, wie z.B. Gehirnblutungen, verhindern. (SN 31.01.2004)


Kinder sind von Geburt an sanft, unverdorben, gelehrig, hilfsbereit, tierlieb und naturverständig. Gelebte Aggressionen der Eltern, Umweltbelastungen, Stress der Eltern und der Umgebung, Hektik, Lärm und denaturierte Nahrung ergeben bereits im Mutterleib ein Horrorszenario für das werdende Menschlein. Es ist heute längst kein Geheimnis mehr dass das Ungeborene vieles von dem, was sich "außen herum" abspielt, mitbekommt und davon zu mindestens 50% beeinflusst wird.


Das heißt im Klartext: Wie gesund Ihr Kind auf die Welt kommt und es nachher ist, ob es gut lernt, stets grantig ist oder jeden Tag lächelnd erlebt, haben Sie als Eltern zu einem Gutteil in der Hand und damit auch zu verantworten. Eltern die Nacht für Nacht fassungslos vor den Kinderbetten ihrer Kleinen stehen und den Kopf darüber schütteln, warum das Baby "so viel weint", wo doch sie selbst "so brave Kinder waren", und die ganze Nacht durchschliefen, sollten besser Bilanz über ihren Tagesablauf ziehen, als sich über ihre Kinder zu wundern.


Heißt aber auch: Ob Ihr Kind später ein Raufer wird, zu Brutalität neigt, weltoffen oder introvertiert ist, ob es Freundschaften aufbauen kann oder Einzelgänger wird, ob es Schmetterlinge bewundert oder diese aufspießt, ob es die Stärke zeigt Drogen zu widerstehen und in Bezug auf Partnerschaften beziehungsfähig ist, obliegt zu einem nicht unwesentlichem Teil IHRER Verantwortung.
Und obwohl dies allzu logisch ist, spricht man sehr wenig bis gar nicht über dieses wichtige Thema.


Nehmen Sie also die Chance wahr, zumindest in Zeiten der Kindheit und Jugend auf Ihr Kind, seine Gesundheit und Psyche einzuwirken, es benötigt diesen Beistand als dringend notwendiges Rüstzeug fürs spätere Leben. Dr. Josef Eichberger, einer der bedeutendsten Forscher auf dem Gebiet der Vorgeburtphase in Europa, besitzt ein immenses Wissen um die Vorgänge des bedeutenden Lebensabschnittes von Mutter und Kind.


Die Bedeutung der Vorgeburtsphase für die Psyche des Menschen Josef Eichberger Dr.med.


In einigen Wissenschaften, wie zum Beispiel der Physik, ist es selbstverständlich, sich mit der Materie auseinanderzusetzen, die man mit freiem Auge längst nicht mehr wahrnehmen kann. Die Quanten-, Quaks-, oder Nanoebenen sind Ebenen, die zwar sehr interessant sind, aber nur mehr für Spezialisten, die daran forschen und experimentieren, überblickbar und verständlich erscheinen. Die Entschlüsselung des menschlichen Erbcodes vor einiger Zeit spielt sich auf einer Mikroebene ab, die mit freiem Auge natürlich auch nicht mehr gesehen werden kann. Es gibt also sehr wichtige Bereiche, die wir nicht direkt wahrnehmen können und trotzdem berechtigt Grund zur Forschung sind.


Der Zeitraum von der Zeugung bis inklusive der Geburt stellt auf der seelischen Ebene einen ähnlichen Raum dar, den wir zwar biologisch-medizinisch zu kennen glauben, in dem sich aber auf der Bewusstseinsebene viel mehr ereignet, als die Wissenschaft bis jetzt für möglich gehalten hat. Aufgrund von Trancetherapien, in denen Menschen über diesen Zeitraum erzählten, wissen wir, dass die Seele oder das Bewusstsein sich schon ab der Zeugung im Körper der Mutter befindet und wahrnimmt. .


Es ist ein besonderes Wahrnehmen, da es dazu kein voll entwickeltes Gehirn benötigt. Es ist auch eine besondere Zeit, eine Zeit der Einheit zwischen Mutter und Kind. In dieser Eins ist alles Weitere enthalten. Durch die Trancetherapie wurde sogar ein der Seelenkunde bis jetzt unbekanntes Gesetz deutlich, dass alles, was in dieser Vorgeburtsphase passiert und erlebt wird, vom Prinzip her später im weiteren Leben ausgelebt werden muss. Ich spreche ganz absichtlich davon, dass es "ausgelebt werden muss", weil dies das entdeckte Lebensgesetz des Anfangs darstellt. .


Im Anfang ist alles enthalten!


Es ist eine seelische Prägung des Menschen mit bestimmten Themen, mit denen sich der Mensch das ganze Leben über lernend auseinander zu setzen hat. Diese Themen wirken aus dem Unbewussten ins Leben, und können sich in verschiedenster Art und Weise bemerkbar machen. Einige Beispiele mögen meine Behauptung veranschaulichen:
Die Schwangerschaft ist für Kind und werdende Mutter eine ganz besonders wichtige Zeit und die Erlebnisse, die in dieser Zeit stattfinden, prägen das Kind.


Es beginnt mit der Art und Weise und den weiteren Umständen der Zeugung, also ob das Kind von dem Paar bewusst gezeugt worden ist, in Liebe oder von einem Partner oder gar beiden abgelehnt wird, wenn es "passiert" ist. "Unerwünscht sein" frustriert das Kind, Trauer, Minderwertigkeit und Wut bestimmen die übrige Zeit bis zur Geburt.


Meine Forschungen zeigten mir, dass eine Ablehnungssituation, wie vorher beschrieben, oft dazu führt, dass diese Situation im Bauch der Mutter zu Depression und Lebensverweigerung des Kindes führt, manche dieser Kinder kommen mit der Nabelschnur um den Hals auf die Welt. Wie ernst diese Lebensverweigerung des Kindes aus Frust und Geringschätzung über die erlittene Ablehnung ist, ist von Mensch zu Mensch verschieden.


Manche nehmen diesen inneren Frust durch Ablenkung nicht wahr, andere werden depressiv bis hin zur Selbstmordneigung.
Einige Menschen erlebten Abtreibungsversuche der Mutter, oder auch nur Gespräche über Abtreibung lassen im werdenden Menschen Bedrohung, Unsicherheit und Angst in dessen Seele Wurzeln schlagen, wo andere Geborgenheit, Sicherheit und Freude der Eltern als Basis für ihr Leben mitbekommen.--Seelische Erkrankungen mit paranoider Erlebnisverarbeitung haben dort ihren Ursprung. Ein häufig zu beobachtendes Erlebnis des Kindes stellen Situationen dar, wo es zu Nabelschnurabklemmungen kommt, meistens in der Austreibungsphase einer Geburt, was mit massiven Erstickungsanfällen und Todesängsten einhergeht. Als Erwachsene erlebt Mann/Frau diese durchgemachten Ängste oft in Form von unerklärlichen Panikattacken, die wieder ins Tagesbewusstsein drängen um erlöst zu werden.


Es kommt auch vor, dass in der Schwangerschaft zwei Embryonen zu wachsen beginnen, und einer stirbt aus irgendwelchen Gründen ab.-- Dieser Verlust schon im Bauch der Mutter ist für den/die Überlebende/n emotional schwer zu verkraften, dieser Trauer will oder kann "der/die Überlebende" im Leben nicht begegnen, eine Emotionsverweigerung als Kompensation tritt unbewusst auf, der Mensch flüchtet in den "Kopf", um seinen Emotionen auszuweichen, denn jede Emotion schafft früher oder später einen Zugang zur Trauer der Vorgeburtsphase, die gespeichert ist.
Wenn es der Mensch schafft "nur" im Kopf zu leben, werden erlittene Schicksalsschläge im Leben dazu beitragen, die verborgene und verletzte Gefühlswelt wieder ans Tageslicht zu befördern, um sie dem Tagesbewusstsein anzugliedern und sie leben zu lernen.


Ein weiteres Beispiel für ein in der Vorgeburtsphase erlebtes Trauma ist mit der Geburt verbunden. Beim Geburtsvorgang, der noch genauer mit der Erklärung der Geburtsmatrizen nach Dr. Stanislav Grof beschrieben wird, tritt das Kind in den Geburtskanal ein, wird gewissermaßen "hineingequetscht", und kann, wenn der Muttermund noch geschlossen ist, wahrlich noch kein Licht am Ende des Tunnels erkennen. Im Gegenteil, der Tunnel, der zuerst als Sackgasse erlebt wird, bedeutet eine traumatische Erfahrung des Steckenbleibens, der Todesangst, und der Hoffnungslosigkeit, wenn diese Erfahrung als zu lange erlebt wird. Daher ist verständlich, dass manche Menschen das Hineinfahren in einen Tunnel als das unbewusste Aufleben ihres vorgeburtlichen Traumas erleben, eine analoge Wiederholung des Geburtstunnels, die Panik und Ängste auslösen kann.


Ebenso verhält es sich mit der Platzangst in Aufzügen, die analog mit der Enge im Bauch der Mutter assoziiert werden kann. An diesem Beispiel möchte ich auch aufzeigen, dass meiner Meinung nach die unbewussten Themen der Vorgeburtsphase auch als Ursachen von Erkrankungen angesehen werden können: Platzangst - Angst (lat.: Enge) - Enge des Bewusstseins - Bewusstseinserweiterung als eine Lebensaufgabe.


Wenn der Mensch diese Aufgabe nicht erkennt, "fällt" dieses Thema in den Körper und macht sich z.B. als Verengung von Blutgefäßen, Strikturen, Strangulationen anderer Organe oder in Form von Krämpfen (Verengungen) bemerkbar. Es gilt also die analoge körperliche Ebene mit dem unbewussten Thema in Verbindung zu setzen. So gibt es viele Erlebnisse für das Kind in der Schwangerschaft, die "außen" einfach nicht wahrgenommen werden, in der Seele des Menschen jedoch tief ihre Spuren hinterlassen und sie geprägt haben.


Ein Beispiel für die seelische Prägung durch eine Geburt soll der Kaiserschnitt sein: Wie anschließend durch die Matrizen von Dr. Grof aufgezeigt wird, durchlaufen wir alle in der Schwangerschaft bestimmte Phasen, in denen man aber auch seelisch stecken bleiben kann, sollte eine davon traumatisch erlebt oder wie beim Kaiserschnitt, nicht erlebt und übergangen worden sein.


Der Embryo schwebt am Anfang in seiner Fruchtblase und wird von der Nabelschnur der Mutter mit allem was er braucht versorgt. In dieser ersten Phase geht es darum einfach "nur" zu sein, Vertrauen zu entwickeln, sich geborgen und beschützt zu fühlen.


Die meiste Zeit in der Schwangerschaft lebt das Kind in diesem Bewusstsein alles von selbst zu bekommen über die Nabelschnur, ganz eng symbiotisch mit der Mutter verbunden zu sein, keine Grenzen zu erleben. Mit dem Beginn der Geburt, den Wehen, werden plötzlich körperliche Grenzen spürbar. Nachdem ein Kind eine Geburt hinter sich gebracht hat, muss es schmerzhaft die Trennung von der Mutter erleben, erlebt sich nachher jedoch als Individuum mit eigenen Grenzen.


Diese Erfahrung machen Kaiserschnittkinder jedoch nicht, sie leben, nachdem sie durch Kaiserschnitt aus dem Bauch der Mutter geholt worden sind, in einer unbewussten, symbiotischen Verbindung zur Mutter weiter. In ihrem Bewusstsein bleiben sie im Schlaraffenland des Uterus mit der Nabelschnur verbunden, leben wie ein Embryo weiter, der nichts leisten muss um existieren zu dürfen. Sie haben Probleme mit ihrem Willen und sich abzugrenzen, in Beziehungen übernimmt die Partnerin die Rolle des Uterus, es entsteht ein Gefälle, wie von einer Mutter zu einem Kind.


Kaiserschnittkinder erwarten unbewusst, dass die Umgebung alles für sie erledigt, sie hängen eben noch seelisch an der Nabelschnur und erwarten versorgt zu werden.


Die Amniocentese, die Fruchtwasseruntersuchung, bedeutet für den Embryo eine Überprüfung seiner Lebensberechtigung und es ist verständlich, dass ein Mensch, der dies erlebt hat, nur schwerlich bedingungslos vertrauen und lieben kann und jede Prüfung in seinem späteren Leben Existenzängste auslösen kann.


Bei der Fruchtwasseruntersuchung wird untersucht, ob das Baby mongoloid ist oder normal entwickelt. Wäre es mongoloid, hätte es keine Existenzberechtigung und würde abgetrieben. Auch die Angst bedroht zu werden, kann nach dieser Untersuchung als Trauma bestehen bleiben und im späteren Leben zu einer psychischen Erkrankung führen.


Es gibt sicherlich noch viele mögliche traumatische Erlebnisse, die ein Kind in der Vorgeburtsphase erleben kann und die sich erst im späteren Leben als Erwachsene/r auswirken und ins Bewusstsein drängen. So zum Beispiel, dass ein Bub erwartet wird, aber ein Mädchen kommt und dieses Mädchen versucht oft Zeit seines Lebens unbewusst oder auch absichtlich, lieber männlich zu sein, den Erwartungen eines Elternteils oder beider Eltern gerecht zu werden. Dieses Streben, das gegenteilige Geschlecht leben zu wollen und das eigene - ich möchte es lieber drastisch formulieren als zu bagatellisieren - abzuwerten, kann in der Kindheit noch als etwas angesehen werden, was sich "auswächst", ist jedoch spätestens in der Pubertät auffällig und später oft mit Leiden verbunden, wenn es in Partnerschaften um die eigene geschlechtliche Identität, sexuelle Rolle und das Finden des eigenen Selbstwertes geht.


So gibt es meiner Erfahrung nach für alle Menschen bestimmte seelische Prägungen, die oft zuerst traumatisch imponieren, dann als Urmuster entdeckt werden können und mit Hilfe von Bewusstseinsarbeit erlöst und als Bereicherung ins eigene Leben integriert werden können.


Es muss aber deshalb, weil es vorgeburtliche Traumata gibt, kein Hadern oder Jammern losbrechen, oder Verzweiflung, im Gegenteil, die Beschäftigung und Erforschung der Vorgeburtsphase gibt uns einen Schlüssel in die Hand, um bis jetzt unerklärliche Ängste, Probleme und auch Erkrankungen aus einer anderen Perspektive zu sehen, zu verstehen und letztlich heilen zu können.


Es ist eine Aufforderung zur Selbstreflexion, zur Heilung durch Bewusstwerdung.


Mir geht es vor allem darum aufzuzeigen, dass es eine menschliche, seelische Prägung gibt, der wir alle unterworfen sind ob wir es glauben oder nicht. Dies ist ein Lebensgesetz, ein Naturgesetz, das als Theorie nicht vom Menschen erfunden, sondern nur entdeckt werden konnte. Es gibt also nicht nur für die Graugänse eine Prägung, wie Konrad Lorenz entdeckt hat, sondern auch für uns Menschen. Ein Lebensgesetz nimmt für sich in Anspruch, universell auf allen bekannten Ebenen vorhanden zu sein und zu wirken.


Es zeigt sich also zum Beispiel in der Natur im Samen, der nur eine bestimmte Pflanze zum Vorschein und Erblühen bringen kann. Im Samen ist quasi schon alles vorhanden, es braucht nur noch Zeit, um in Erscheinung zu treten. Die Gene und Stammzellen zeigen auch deutlich, welche Macht im Anfang liegt und wie sich die Qualität des Anfangs ausdrücken wird.--- Das Ei stellt eine weitere Analogie dieses Gesetzes dar, aus dem nur das werden kann, was in ihm angelegt worden ist. Mir ist schon klar, dass das alles so simpel klingt, aber wahrscheinlich deshalb von der offiziellen Wissenschaft noch nicht als wichtig anerkannt worden ist.


Es ist wichtig einzusehen, dass im jeweiligen Anfang alles enthalten ist und wir unterliegen einer Macht oder sogar einem Zwang, uns mit den jeweiligen Themen des Anfangs im weiteren Leben zu beschäftigen, bewusst oder unbewusst. Bleiben diese Themen unbewusst, "fallen" sie in den Körper und Krankheit entsteht.


Der Psychiater Stan Grof, Bewusstseinsforscher und Pionier auf dem Gebiet der Erforschung der Schwangerschaftsphasen, beschreibt 4 Geburtsmatrizen:


Urmeerhafte Erfahrung der Einheit des Embryos mit der Mutter. Eine Zeit des paradiesischen Schlaraffenlandes, Grenzenlosigkeit, bedingungsloser Versorgung und Geborgenheit, des Urvertrauens, der Abhängigkeit und Sehnsucht nach Einheit, usw...


Die Erfahrung des kosmischen Verschlungenwerdens- Beginn der Geburt - Bedrohung durch Verengung - Wehen – Drängen - Hinaushaben wollen - selbst schon soweit sein? Bleiben wollen? Druck wird ausgeübt, dagegen Ankämpfen oder Geschehen lassen? usw.


Die Erfahrung von Tod und Wiedergeburt Tod: Trennung vom Innenraum der Mutter, Wiedergeburt in einen neuen Erlebnisraum. Der Druck lässt nach, das Kind tritt in den Geburtskanal ein, (Tunnelerfahrung!) und ins Freie. Einher geht ein gewaltiger Kampf ums Überleben - Gefahr zu ersticken - Panik, Todesangst!


Geburt: Kampf ist zu Ende, Entspannung und Erleichterung, Licht, Abnabelung, Trennung, Alleinsein…usw. Jeder Mensch erlebt die eine oder andere Phase als "schwierig" und erlebt darin vom Prinzip her zuerst sein Trauma, womit er sich sein ganzes Leben, als Lebensaufgabe, zu beschäftigen hat.


Würde im Anfang nicht ein Zwang liegen sich damit zu beschäftigen, niemand würde es freiwillig tun und sich weiterentwickeln. Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir diese Themen des Anfangs wiedererleben, als eine Lebensaufgabe, die wir, wenn wir uns damit bewusst beschäftigen, erlösen können, weil darin immer ganz wichtige Lernthemen enthalten sind. Auch Freud spricht davon, dass wir bestimmte Themen während unseres Lebens oft wiederholend erleben.


Dr. med. Josef Eichberger
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